Puhh lang lang ist es her. Ihr wisst gar nicht, wie schwierig das ist, vernünftiges freies WLAN herzubekommen, die das Aufrufen des Blogs erlauben. Dazu kommt, dass es Tage dauert, Bilder hochzuladen.

Fisch für alle bei der Pelikanfütterung

Vor drei Tagen in “Northern Entrance”, nachdem wir uns ausgiebig geduscht und einen Rochen gesehen haben, ging es dann zur Pelikanfütterung. Die saßen den ganzen Tag schon mit weiten Mäulern da und warteten bis es 15 Uhr schlug und die Fütterung begann. Wie im Schlaraffenland. Sie waren sehr aggressiv und aufdringlich, ich bekam sogar den Flügel zu spüren. Aber süß sind sie trotzdem!

Danach fuhren wir, wie empfohlen, nach Nelson Bay und übernachteten dort wieder auf einem Parkplatz direkt am Hafen. Es ist wirklich eine schöne kleine Stadt mit einer super Küste und vielen kleinen Läden. Hier unsere Eindrücke:

Oakvale Farm & Fauna

20160901_rola_an0083Wir blieben insgesamt zwei Tage dort, weil wir unbedingt auf die eine Farm wollten, die wir auf dem Weg nach Nelson Bay gesehen haben: Oakvale Farm & Fauna. Am frühen Morgen machten wir uns auf, um uns diese anzuschauen. Für 22 A$ pro Person bot sich ein Angebot: wir kamen herein und wurden sogleich von wild herumlaufenden kleinen Ziegen- und Schafbabies empfangen. Mit dabei auch Enten, Hühner und sogar Kängurus. Ich war so aufgeregt! Es waren zu dem Zeitpunkt nur kleine Kinder und ich bin selbst wie eins dort herumgehüpft. Das Baby Känguru sprang herum und ich konnte endlich eins streicheln.

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Es folgte die “Baby Fütterung” bei welcher jeder eine Flasche Milch bekam, um diese zu füttern. Die waren aggressiv, die kleinen Schafe. Es gab aber noch viele weitere Tiere dort: Koalas, der Tasmanische Teufel, Reptilien, Alpakas, Büffel, Wombats, Schweine und noch etliche weitere. Viele davon liefen frei herum. Es gab eine Kängurus Range, die offen war, sodass man 20160901_rola_an0084alle Kängurus streicheln und füttern konnte. The best day of my life. In der Koala Show war es uns dann auch möglich, einen Koala zu streicheln. Cute!

Das Leben im Van

Auf dem Weg zurück machten wir noch bei einem Winzer halt, um dort kostenlos Wein zu nippen. Sehr versnobt. Und wir kauften noch frische Eier von einer Farm – Farmlife rules!

Das Leben im Van ist auch sehr erschwinglich. Das Schlafen klappt gut. Wir kochen fast jeden Abend frisch mit Hilfe unseres Gaskochers (Nudeln, Rührei, Chicken Nuggets, …). Für die Toilette nutzen wir meist die Öffentlichen am Strand. Die Duschen sind natürlich kalt, weshalb wir immer wie Schweine quiecken.

20160831_rola_an0070Oft verschwinden Dinge im Van wie USB Sticks, Reiseführer oder Ladekabel weg (dann war es keiner von uns beiden gewesen) und das ist dann mit langem Suchen verbunden.

Tankstellen- und Schlafplatzsuche

Nach Nelson Bay ging es weiter Richtung Norden. Wir waren in Port Macquarie, um uns dort das Koala Hospital anzuschauen. Dort kommen die kranken Koalas hin, die bei Waldbränden und Autounfällen verletzt werden.

Danach verlief unsere Route entlang der Ostküste  und wir schauten uns Fisherman´s Bay und Scotts Head an. Dabei stets auf der Suche nach einer Tankstelle, denn die Preise in den kleinen Orten sind WAHNSINNIG TEUER! (Vergleich Stadt: 1.19 A$ – Land: 1.40 A$).

Letztendlich sind wir Coff´s Harbour gelandet. Hier haben wir auf einem Parkplatz mitten am Meer geparkt und gehofft, dass wir dort auch schlafen können, weil noch mehr Vans dort standen. Auf einem Schild stand aber ausdrücklich: Campen verboten, im Auto schlafen verboten!. Nachdem dreimal ein weißes Auto dort lang fuhr und nicht hielt, sondern nur eine Runde drehte, beschlossen wir doch abzuhauen. Mit der Schlafplatzsuche ist es nicht immer leicht. Wir benehmen uns immer wie Diebe.